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farbe und licht |
Farbe und Licht erfüllen für den Organismus wichtige Aufgaben.
Die durch das Licht und die Farben beeinflussten Systeme im Körper sind das Sehsystem im Gehirn, das endokrine Drüsensystem und das autonome Nervensystem.
Farben rufen im menschlichen Organismus ganz bestimmte Wirkungen hervor, da jede Farbe bestimmte Drüsen beeinflusst und zu einer Hormonausschüttung anregt. Dies bedeutet einerseits, dass jede Farbe auf Grund ihrer Wellenlänge vorhersehbare Vorgänge im Organismus bewirkt. Bedingt durch "Farberinerunngen". d.h. Erfahrungen, die im Zusammenhang mit Farbe gemacht wurden, kann Farbe aber auch sehr individuell von Menschen wahrgenommen werden und so vielfältige Wirkungen erzielen.
Licht ist auch ein sehr wirkungsvolles Werkzeug, um unbewusste Aspekte ins Bewusstsein zu holen und so das ureigene Potential besser ausschöpfen zu können.
Um sich ein Bild von der Vielfältigkeit von Farben in ihrer Wirkung zu machen, ist es hilfreich, sich den Schalenaufbau einer Zwiebel vorzustellen.
Zu Beginn wird die erste, äußerste Schale berührt. Ist man bereit, sich mehr und mehr zu öffnen, d.h. Schale um Schale abzulegen, können auch die tiefer liegenden Ebenen auf Farben reagieren, bzw. kann diese dort ihre Wirkung entfalten. Es ist, als ob man sich mit Hilfe der Farbe von Außen nach Innen vortastet, um dort Aspekte aus dem Unterbewussten ins Bewusstsein zu holen.
Rudolf Steiner nannte dies die "moralische Qualität" der Farben - die Wirkung von Farbe auf sehr subtiler Ebene. So kann Farbe auch als Schlüssel zu einzelnen Aspekten unseres Unterbewusstseins gesehen werden.
Geschichte der Farben
Das Wissen um die Heilwirkung der Farben reicht weit zurück. In vielen alten Hochkulturen wie z.B. Ägypten, Indien, Griechenland und China setzte man Farben ein, um auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene einen Ausgleich herzustellen.
Im Mittelalter erkannte Paracelsus die Wichtigkeit der Farben für die Medizin, doch erst der Physiker Isaak Newton begann Licht und Farbe in ihrer physikalischen Erscheinungsform zu erforschen. Hundert Jahre später begann J.W. Goethe die Wirkung der Farben auf die menschliche Psyche zu untersuchen.
Er gilt als einer der großen Pioniere der modernen Farbenlehre.
Heute besinnt man sich wieder der Kraft der Farben und diese findet in verschiedenen Bereichen Anwendung (Medizin, Kunst, Innen- und Außenraumgestaltung u.v.m.)
Farbe im feinstofflichen Bereich
Zum besseren Verständnis ist die Auseinandersetzung mit der feinstofflichen Anatomie des Menschen hilfreich. Der physische Körper ist von feinstofflichen Körpern umgeben, besser bekannt unter dem Begriff Aura. Zwischen den einzelnen Körpern, die über Energiekanäle (Meridiane, Nadis) und Energiezentren (Chakren) miteinander verbunden sind, herrscht ein ständiger Energieaustausch. Jedem Energiezentrum ist eine Farbe zugeordnet und entfaltet dort ihre spezielle Wirkung. D.h. jede Farbe hat durch ihre Wellenlänge eine bestimmte Information für den Körper.
Ziel einer Farbbehandlung ist es, einen Zustand der Harmonie herzustellen, d.h. ein Zuviel oder ein Zuwenig an Farbe durch entsprechende Farben oder aber deren Komplementärfarben auszugleichen.
